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"Kunst-Stoff" Projekt startet erfolgreic...
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Die Stadt Sindelfingen mit rund 60.000 Einwohnern ist ein international bekannter Technologie- und Produktionsstandort. Ein besonderes Merkmal bezüglich der Energieversorgung ist das zentral gelegene Heizkraftwerk der Daimler AG sowie das ebenfalls stadtnah gelegene Restmüllheizkraftwerk des Landkreises Böblingen (RMHKW). Überlegungen, diese umweltfreundlichen Kraftwerke für die Wärmeversorgung von Sindelfingen einzubinden, gab es bereits seit mehreren Jahren. Erst mit der Gründung der Stadtwerke Sindelfingen GmbH im Jahr 1998 wurde diesbezüglich ein Durchbruch erzielt.
Mit dem Aufbau eines zentralen Fernwärmenetzes wurde ein umweltpolitisch engagiertes und zukunftsweisendes Wärmeversorgungskonzept begonnen. Innerhalb von nur fünf Jahren wurde der Fernwärmeausbau technisch weitgehend abgeschlossen. Die Investitionen betrugen rund 15 Mio. Euro. Die Vorteile für die Umwelt sind beachtlich – verglichen mit Öl- und Gaseinzelheizung und Strom aus dem durchschnittlichen deutschen Kraftwerkspark, werden durch den Fernwärmeausbau jährlich rund 19.000 t CO2 eingespart, eine Einsparung von etwa 50 %.
Die Einspeisung in das Fernwärmenetz Innenstadt erfolgt aus mehreren Anlagen.
Insgesamt steht zur Wärmeauskopplung eine Leistung von rund 56 MW zur Verfügung. Die maximale Wärmelast im Fernwärmenetz liegt derzeit bei ca. 35 MW. Die Wärmeabgabe an Kunden lag im Jahr 2005 bei rund 93.000 MWh Wärme und rund 11.000 MWh Dampf (nur Fernwärmenetz Innenstadt).
![]() | Ausführlichere Infomationen zur Fernwärmeversorgung der Stadtwerke Sindelfingen GmbH, erhalten Sie auch in unserem Fachbeitrag. |
![]() | Die technischen Anschlussbedingungen (TAB) der Fernwärme erhalten Sie hier. |