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10.02.12
Kälte macht viel Arbeit

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Stromkennzeichnung

Energieträgermix und Umweltauswirkungen

Machen Sie sich selbst ein Bild, wie sich der Strom der Stadtwerke Sindelfingen zusammensetzt. Die Tabelle vergleicht unseren Strommix mit den Durchschnittswerten Deutschlands.
Die Stromkennzeichnung erfolgte gemäß §42 Energiewirtschaftsgesetz vom 07. Juli 2005, geändert 2011. Angaben auf Basis vorläufiger Daten für das Jahr 2010

(Zum Vergrößern bitte klicken)
Stand 2010Strommix der
Stadtwerke
Sindelfingen GmbH
Zum Vergleich:
Deutschland
Energieträger
Kernenergie19,8%14,9%
Kohle20,8%24,5%
Erdgas12,9%11,7%
sonstige fossile Energieträger 4,0%3,3%

Erneuerbare Energien
gefördert nach dem EEG

19,8%14,9%
sonstige Erneuerbare Energien0,3%3,1%
Umweltauswirkungen
CO2-Emissionen513 g/kWh494 g/kWh
Radioaktiver Abfall0,0006 g/kWh0,0007 g/kWh

Zusatzinformation

Anders als bei konventionellen Großkraftwerken, die rund 60 % der Brennstoffenergie ungenutzt über Kühltürme an die Umgebung abführen, wird bei Anlagen mit „Kraft-Wärme-Kopplung“ (KWK) die bei der Strom­er­zeugung anfallende Wärme genutzt und zur Gebäudeheizung verwendet. Dadurch ergeben sich Brennstoff­einsparungen von bis zu 60 % und entsprechende Umweltvorteile.

 

Die Stadtwerke setzen mehrere eigene Kraftwerke zur gekoppelten Wärme- und Strom­er­zeugung ein und beziehen darüber hinaus in großem Umfang Wärme für das innerstädtische Fernwärmenetz aus solchen umweltfreundlichen Anlagen (Heizkraftwerk Daimler AG, Restmüllheizkraftwerk, Biomasse-Heizkraftwerk).

 

Im Jahr 2010 haben die Stadtwerke Sindelfingen GmbH rund 5,3 Mio. kWh Strom in eigenen umweltfreundlichen Anlagen mit „Kraft-Wärme-Kopplung“ erzeugt, davon 4,7 Mio. kWh mit Brennstoff Erdgas und 0,6 Mio. kWh aus Deponiegas. Der Wärmebezug für das innerstädtische Fernwärmenetz aus KWK-Anlagen ist mit weiteren 35 Mio. kWh Stromerzeugung verbunden. Weiterhin haben wir rund 306.000 kWh Solarstrom aus eigenen Fotovoltaikanlagen erzeugt.