Energiesparen

Energie-Frühjahrsputz statt Stromfresser

Endlich zwitschern die Vögel am frühen Morgen und die ein oder anderen Sonnenstrahlen kämpfen sich durch die Wolken. Bei Temperaturen teilweise bereits über 10 Grad plus können wir den Frühling förmlich schon riechen.
So erwachen nicht nur die Frühlingsgefühle, sondern auch der Drang nach dem alljährlichen Frühjahrsputz.
Doch nicht nur der Wohnraum verdient hierbei besondere Aufmerksamkeit – ebenso tun dies z.B. Haushalts- oder Elektrogeräte. Denn diese werden ansonsten zu wahren Stromfressern.


Schluss mit Stromfressern – unsere Top 4

1.    Kühlschrank:
Eigentlich sollte er einen kühlen Kopf bewahren, doch im schlimmsten Fall frisst er uns im wahrsten Sinne des Wortes eher die Haare (oder das Geld) vom Kopf. Denn auf der Rückseite des Geräts sammelt sich ohne regelmäßige Reinigung der Lamellen eine ordentliche Staubschicht. Wer diese beseitigt, sorgt dafür, dass die aus dem Kühlraum entzogene Wärme einwandfrei abgeführt werden kann und spart somit Strom. Befindet sich im Kühlschrank zusätzlich auch noch ein Gefrierfach, so sollte dieses regelmäßig abgetaut werden, damit sich keine dicke Eisschicht bildet. Denn diese verbraucht völlig unnütz erheblich Energie.

2.    Wasch- und Spülmaschinen:
Entkalken ist hier das A und O, um einen Energieverlust zu vermeiden. Wie oft dies nötig ist, hängt von dem Härtegrad des Wassers sowie der Reinigungstemperatur ab. Zum Entkalken ist nur das Hinzugeben von speziellen Reinigungstabs notwendig.

3.    Herdplatte:
Wer darauf achtet, dass seine Pfannen und Töpfe eben auf dem Herd aufsitzen, der spart bares Geld! Denn eine unebene Pfanne oder ein Topf verbrauchen deutlich mehr Energie als wenn sie sauber aufliegen. Hierfür kann man die kalte Pfanne bzw. den Topf auf die Herdplatte stellen und durch Druck mit den Fingern schauen, ob diese wackeln. Außer bei einem Induktionsherd sollte man bei allen anderen Herdarten zudem auf die richtige Größe des Topfes zur Platte achten, um einen unnötigen Energieverlust zu verhindern.

4.    Heizung:
Unserem treuen Begleiter aus den vergangenen kalten Wintermonaten sollten Sie besondere Aufmerksamkeit schenken, um im nächsten Winter für eine einwandfreie Leistung zu sorgen. Eine Heizungsanlage muss durchschnittlich alle 20 Jahre erneuert werden. Erinnern Sie sich zurück: Waren alle Räume in den vergangenen Monaten gleichmäßig warm? Funktionieren alle Heizkörper? Übrigens: Schauen Sie auch mal nach Ihrer Heizungspumpe! Eine Heizungspumpe ist ein Dauerläufer und kann unbeachtet zu einem erheblichen Stromverbrauch führen. Ein Austausch einer alten Pumpe kann die Stromkosten unter Umständen um über Hundert Euro pro Jahr reduzieren. Sind die Heizkosten unverhältnismäßig hoch und weichen von Ihrem durchschnittlichen Verbrauch ab, lohnt sich ein Gespräch mit dem Energieberater. Hilfe bietet auch die Energieagentur im Landkreis Böblingen.


Wir als Stadtwerke Sindelfingen achten ebenfalls darauf, möglichst effizient und sparsam mit Energie umzugehen. Dafür haben wir 2015 ein Energiemanagementsystem (EnMS) eingeführt, durch welches der Energieeinsatz im Unternehmen transparenter und die Energieeffizienz in den Prozessen verbessert wird. So ist es uns möglich unseren Energiebezug zu reduzieren und somit die Energiekosten zu senken. Weitere Infos zu unserem Energiemanagementsystem finden Sie hier auf unserer Homepage.