Graffiti Workshop 2020

Graffiti-Ferienworkshop

Anfang September fand ein besonderes Ferienprogramm in Sindelfingen statt: Die Stadtwerke Sindelfingen veranstalteten gemeinsam mit dem Graffitikünstler und Sozialpädagogen Maximilian Frank einen Graffiti-Ferienworkshop.

Graffiti-Ferienworkshop der Stadtwerke – Eine Erlebnispädagogik der besonderen Art

Anfang September fand ein besonderes Ferienprogramm in Sindelfingen statt: Die Stadtwerke Sindelfingen veranstalteten gemeinsam mit dem Graffitikünstler und Sozialpädagogen Maximilian Frank einen Graffiti-Ferienworkshop. In der Szene ist er bekannt als „RAST“. Kostenlos mitmachen konnten 10 Kinder und Jugendliche ab 13 Jahren. Von Montag, den 31. August bis Freitag, den 4. September trafen sich die jungen Leute von 12 bis 16 Uhr und ließen ihrer Kreativität freien Lauf.
Im Rahmen des Projekts konnten die Kinder und Jugendlichen ihre künstlerischen Fähigkeiten zum Ausdruck zu bringen, gleichzeitig viel Wissenswertes über die Graffiti-Subkultur lernen und den Unterschied zwischen illegalen und legalen Graffitis verstehen. Denn im Gegensatz zu illegalen Schmierereien verschönern legale Graffitis das Stadtbild und sorgen in der Öffentlichkeit für Lob und Begeisterung.

Zu Beginn des Ferienworkshops erfolgte eine umfassende Aufklärung über illegales Graffiti und dessen straf- und zivilrechtliche Konsequenzen, um präventive Aspekte zu vermitteln. Maximilien Frank gewährte Einblicke in die Subkultur des Graffitis, deren Herkunft und Historie und vermittelte die Grundlagen der Buchstabengestaltung und Sprühtechniken.

Im praktischen Teil folgte danach zuerst die Vorbereitung der Wand: Schleifen, Grundieren, Reinigen und Abkleben. Unter ständiger Mitsprache der Kinder und Jugendlichen wurde anschließend ein gemeinsames Konzept erstellt, welches durch den Graffitikünstler als Skizze auf die Wand gebracht wurde. Unter Anleitung erfolgte danach die farbliche Gestaltung durch die Kinder. Für den Feinschliff und den professionellen Charakter sorgte am Ende der Künstler durch Konturen und Schattierungen.

Ein 5-tägiges Workshop-Programm voller Kreativität

Am ersten Tag des Ferienworkshops stand zunächst die Theorie und das Wissen im Vordergrund: Zu Beginn erfolgte im Jugendhaus Süd in der Schwertstraße eine umfassende Aufklärung über illegales Graffiti und dessen straf- und zivilrechtliche Konsequenzen. Als Jugendsozialarbeiter stand für Maximilian Frank nämlich auch der präventive Aspekt der Aufklärung im Fokus des Workshops. Im Anschluss daran gewährte er auf spannende und unterhaltsame Art und Weise Einblicke in die Subkultur des Graffitis, deren Herkunft und Geschichte und erklärte den Kindern und Jugendlichen die Grundlagen der Buchstabengestaltung und Sprühtechniken.

Danach folgte der praktische Teil des Workshops. Schauplatz war die Trafostation der Stadtwerke in der Seestraße. Das Gebäude war bereits im Jahr 2018 durch Maximilian Frank an zwei Seiten mit einem hochwertigen Graffiti von illegalen Schmierereien befreit worden. Dank der fantasievollen Gestaltung ist die Trafostation ein wahrer Blickfang geworden. Dort sollte auch das neue, von der Sindelfinger Jugend gestaltete Graffiti entstehen.

Erster Arbeitsschritt war die gemeinsame Vorbereitung der Wand: Schleifen, grundieren, reinigen und abkleben. Unter ständiger Mitsprache der Kinder und Jugendlichen wurde anschließend ein gemeinsames Konzept für das Graffiti erstellt. Dieses wurde zunächst durch den Graffitikünstler als Skizze auf die Wand gebracht und danach durch die Kinder farblich gestaltet. Für den Feinschliff und professionellen Charakter sorgte am Ende der Künstler durch Konturen und Schattierungen.

Wozu das Graffitiprojekt?

Kunstpädagogik ist ein fester Bestandteil der sozialen Gruppenarbeit. Sie ermöglicht und erleichtert den Zugang zu Kindern und Jugendlichen und erzeugt eine starke Motivation durch Respekt und Anerkennung. Während der Projektarbeit mussten die Teilnehmer lernen sich in die Gruppe zu integrieren und Verantwortung zu übernehmen. Durch die gemeinsame Arbeit am Graffiti wurde aufgezeigt, wie man Anderen Raum für Ideen lassen und dennoch die eigenen Fertigkeiten mit einbringen kann.

Anerkennung gab es auch von höchster örtlicher Stelle: Gegen Ende machten sich Oberbürgermeister Dr. Bernd Vöhringer und Stadtwerkegeschäftsführer Dr. Karl Peter Hoffmann persönlich ein Bild von dem Kunstwerk und den jungen Künstlern. Ein großes Dankeschön gilt vor allem dem Jugendsozialarbeiter und Graffitikünstler Maximilian Frank, der mit diesem Projekt einmal mehr zur Verschönerung unserer Stadt beigetragen hat und den Kindern und Jugendlichen ein unvergessliches Ferienerlebnis beschert hat.

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